AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

für Bestellungen über den Online-Shop Pantau.eu

 

1. GELTUNGSBEREICH, BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen Pantau.eu (nachfolgend „Verkäufer“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, die Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

1.2 Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

 

2. Vertragsschluss

2.1 Die Angebote im Online-Shop der Verkäufer richten sich ausschließlich an Endkunden mit einer Rechnungs- und Lieferanschrift in Deutschland. Der Kunde muss das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.

2.2 Der Kunde kann aus dem Sortiment des Online-Shops der Verkäufer Produkte auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Anklicken eines Kästchens „Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) einschließlich der Regelung zum Widerrufsrecht akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

2.3 Die Verkäufer schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden bei der Verkäufer eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch die Verkäufer zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

2.4 Die Wirksamkeit von Verträgen über größere als haushaltsübliche Mengen sowie der gewerbliche Weiterverkauf des Kaufgegenstands bedarf der ausdrücklichen gesonderten Bestätigung seitens der Verkäufer.

 

3. Lieferung, Warenverfügbarkeit

3.1 Die Lieferung erfolgt innerhalb der auf der jeweiligen Produktdetailseite sowie in der Bestellübersicht angegebenen Werktage (Montag bis Samstag, allgemeine Feiertage ausgenommen). Bei der Bestellung mehrerer Waren ist zur Berechnung die jeweils späteste Lieferzeitangabe der im Warenkorb befindlichen Artikel für die Berechnung maßgeblich. Die Lieferzeit berechnet sich vom Zeitpunkt der Auftragsbestätigung der Verkäufer, vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt (außer beim Rechnungskauf).

3.2 Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt die Verkäufer dem Kunden dies in der Auftragsbestätigung unverzüglich mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht die Verkäufer von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.

3.3 Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt die Verkäufer dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit.

 

4. Eigentumsvorbehalt

4.1 Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum der Verkäufer.

 

5. Preise, Versandkosten und Lieferung

5.1 Alle Preise, die auf der Website der Verkäufer angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Es gelten die Preise zum Zeitpunkt der Bestellung. 

5.2 Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben. Versandkosten und ggf. anfallende Versandkostenzuschläge sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.

5.3 Retoure: Du hast ein 14-tägiges Rückgaberecht und kannst deine Bestellung ohne Angabe von Gründen in dieser Zeit widerrufen.

Das Produkt muss ungetragen innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt an uns zurückgesendet werden.

Wichtig: Retouren sind für die Umwelt und uns sehr teuer. Wir geben unser Bestes, dir mit Fotos und Produktbeschreibungen einen bestmöglichen Produkteindruck zu geben, so dass du weißt was du bekommst. Wir wollen Impulskäufe und Auswahlbestellungen gern vermeiden. Deshalb nehmen wir dich hier mit in die Verantwortung und Du trägst die Versandkosten für die Rücksendung deiner Retoure selbst. 

Reklamationen: In unseren Produkten steckt viel Handarbeit. Sollte irgendetwas an einem Produkt nicht in Ordnung sein, schreibe uns bitte eine E-Mail mit deiner Bestellnummer und einem Foto des Defekts an: widerruf@pantau.eu. Wir kümmern uns darum! 

5.4 Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.

5.5 Der Verkäufer steht es ohne ausdrückliche Weisung des Käufers frei, die Versandart, die mit dem Versand beauftragte Firma und den Versandweg nach billigem Ermessen zu bestimmen. Die Lieferung nicht paketversandfähiger Ware erfolgt frei Bordsteinkante. Das Versandrisiko trägt die Verkäufer, wenn der Kunde Verbraucher ist. Ist der Kunde Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware mit Übergabe an den beauftragten Logistikpartner auf den Kunden über.

 

6. Transportschäden / Ausschlussfrist für Mängelanzeige

6.1 Werden Waren mit offensichtlichen Schäden an der Verpackung oder am Inhalt abgeliefert, so hat der Kunde dies unbeschadet seiner Gewährleistungsrechte der Verkäufer spätestens zwei Wochen nach Erhalt der Ware per Email mitzuteilen, damit die Verkäufer den Transportschaden ihrerseits gegenüber dem beauftragten Logistikunternehmen geltend machen kann. Ist der Kunde Kaufmann und gehört der Vertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes, gilt § 377 HGB.

 

7. Zahlung, Aufrechnung

7.1 Die Verkäufer behält sich bei jeder Bestellung vor, bestimmte Zahlarten nicht anzubieten und auf andere Zahlarten zu verweisen. Zahlungen werden lediglich von Konten innerhalb der Europäischen Union (EU) akzeptiert. Etwaige Kosten einer Geld-Transaktion trägt der Kunde. Die Bezahlung durch Senden von Bargeld oder Schecks ist nicht möglich. 

7.2 Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er der Verkäufer für das Jahr Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes zu zahlen. Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch die Verkäufer nicht aus.

7.3 Der Kunde ist damit einverstanden, dass er Rechnungen und Gutschriften ausschließlich in elektronischer Form erhält. 

7.4 Die Aufrechnung gegen Zahlungsansprüche der Verkäufer ist nur mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Forderungen zulässig.

 

8. Sachmängelgewährleistung, Garantie

8.1 Die Verkäufer haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf von der Verkäufer gelieferte Sachen 12 Monate. Für Schadensersatzansprüche des Kunden gelten jedoch die besonderen Bestimmungen des § 9.

8.2 Eine zusätzliche Garantie besteht bei den von der Verkäufer gelieferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem jeweiligen Artikel abgegeben wurde. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Kunden werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.

 

9. Haftungsbegrenzung

9.1 Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Verkäufer, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

9.2 Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Verkäufer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

9.3 Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Verkäufer, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden. 

9.4 Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit die Verkäufer und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

 

10. WIDERRUFSRECHT

10.1 Verbraucher haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, über das die Verkäufer nach Maßgabe des gesetzlichen Musters nachfolgend informiert. Informationen dazu finden sich in der Rubrik "Widerrufsrecht".

 

11. STREITBEILEGUNG

11.1 Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir zwar nicht verpflichtet, grundsätzlich jedoch bereit.

 

12. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

12.1 Auf Verträge zwischen der Verkäufer und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

12.2 Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und der Verkäufer der Sitz der Verkäufer.

12.3 Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.